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eine ungarische Taufe

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Fritz VIII – Guru

„Wo anders braucht`s das aber nicht abzuziehen“, schmatzte der Capo, der gerade dabei war eine Schweinshaxe mit Kartoffelsalat hinunterzuschlingen. Wie ein Schwein über dem Trog, hing er über dem Teller. „Ihr habt Glück, dass wir hier noch Spaß verstehen“. Advertisements

Fritz VII – Schützenfest

Ich hätte das Gesicht dieser Gesellschaft gerne gesehen, als Fritz mit dem Zigarettenstummel im Mund und der Wumme im Anschlag durch die Stubentür stürmte. Aber ich war völlig verdaddert, als Fritz dieses Ding aus dem Wagen zog, kurz hämisch grinste und dem Fiestabesitzer hinterherrannte.

Fritz VI – Lebensgeschichten

Der Wagen war nicht mehr aufzufinden und wir nahmen den Bus, eine wacklige Eierschale, tausendmal umsteigen, kurz vor München das letzte Mal, nur auszuhalten mit Flüssigproviant, mit der uns die Taufgesellschafft ordentlich eindeckte. Gewundert hat es mich nicht, dass wir den Anschluss verpassten und in dieser Saupampa schließlich übernachten mussten.

Fritz V – Bier mit Minze

Eine ganze Familie in feierlichem Gewand stand vor uns und schaute mit zementierten Gesichtern, während ich – ich versuchte verzweifelt es irgendwie zu überspielen, unsichtbar zu machen – meine Hand aus Firtz` Hose zog. Gebürstet und gestriegelt, blitzblank herausgeputzt, ein Säugling in weiß – die Sache war eindeutig.

Fritz IV – Meißner Porzellan

Ich starrte ihn eine ganze Weile so an, aber das kümmerte Fritz nicht. Er unterhielt sich mit dem Wirt, keiner verstand den anderen, doch es gab anscheinend viel zu bereden. Der Wirt war ein Mensch, dem man alles zutraut. Ich stellte mir vor, wie er eine Wildsau mit seinen großen Pranken erlegt, sie ausnimmt und … Weiterlesen

Fritz III – Bavarian botschafter for saving the wirtshaus culture

Als wir ankamen, in einem Ort, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, beziehungsweise sowieso nicht aussprechen kann, setzten wir uns in die nächst beste Gaststätte und taten das, was wir immer taten: wir tranken für die soziale Sache. Natürlich haben wir schon lange erkannt, dass der Verfall der Wirtshauskultur globale Ausmaße hat. Wir sind … Weiterlesen

Fritz II – Der rote Baron

Wir stehen also, nachdem ich ihn endlich von diesem furchtbaren DSL-Kasten weggezogen hatte, direkt vor dem Anwesen des Roten Hans. Baron der Autoteile, Herrscher über Wagenzombies und eine Heerschar unendlich vieler Kleinteile, alle wohlgeordnet unsortiert irgendwo rumkugelnd oder systematisch verworfen.

Fritz I

„Was zum Teufel machst du da“, schrie ich ihn an. Ich war noch keine fünf Schritte aus meiner Haustür raus und schon gab es Ärger.

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